Windpark am Winterstein

Windpark am Winterstein, Flyer Querstellen, 2014Querstellen-Friedberg tritt für die Errichtung eines Windenergieparks am Taunusrand ein und hat dazu eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht bzw. Veranstaltungen durchgeführt. Im November 2014 verteilten wir bereits 10.000 Flyer mit dem Titel „Windpark am Winterstein – Unser Beitrag zur Energiewende“. Die Argumente in diesem Flyer haben nichts an Aktualität eingebüßt. Schon damals wiesen wir auf die Vorteile des Taunuskamms für die Windkraft hin: „Dieses Vorranggebiet befindet sich westlich der A 5 am Steinkopf und bietet beste Bedingungen für die Realisierung eines Windparks. Dank seiner Kammlage sind sehr gute Windbedingungen vorhanden. Das Gebiet liegt weit weg von den Ortschaften.“
Seit März 2020 ist der „Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE)“ in Kraft. Leitziele des TPEE sind u.a. die „Umstellung auf erneuerbare Energie auf möglichst konfliktarmen Flächen“ und die „Bündelung von Anlagen in größeren Vorranggebieten“. Das Vorranggebiet am Winterstein ist jetzt – in einer etwas nach Westen erweiterten Form – endgültig festgelegt und der Projektierung eines Windparks, der der Größe der Fläche gerecht wird, steht nichts im Wege. Stattdessen entwerfen die Anliegergemeinden einen Bebauungsplan, der Windenergieanlagen möglichst auszubremsen versucht und unterlaufen damit die Ziele der übergeordneten Regionalplanung.
Hier als Erinnerung unser Flyer von 2014. Weitere Beiträge finden Sie auch im Menü Wind+Sonne.

Sächsisches Pressefoto des Jahres 2019: EXIT COAL, ENTER FUTURE!

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Dieses Foto des Leipziger Fotografen Tim Wagner ist das Sächsiche Pressefoto des Jahres 2019.

Es entstand am 30.11.2019 bei der Besetzung des Braunkohletagebaus Schleenhain bei Leipzig durch Aktivist*innen von Ende Gelände. Seit 2015 lenkt „Ende Gelände“ durch seine friedlichen, aber konsequenten Aktionen des Zivilen Ungehorsams erfolgreich die Aufmerksamkeit auf den dringend notwendigen Kohleausstieg. Der Fotograf Tim Wagner dokumentierte bereits mehrfach diese Proteste.
Für den Wettbewerb 2019 hatten 52 Fotografen insgesamt 152 Fotos zur Bewertung eingereicht. Eine Fachjury aus hochrangigen Fachvertretern von Bildagenturen und Zeitungsredaktionen wählte das Siegerfoto aus und bewies damit durchaus Rückgrad, denn das Thema Kohleausstieg ist gerade in Sachsen ein umkämpftes Thema.
Das Foto kann zum privaten Gebrauch heruntergeladen werden. Fotoausdrucke in großen Formaten können über unsere E-Mail-Adresse oder über kontakt(at)ti-wag.de bezogen werden.

Erinnern an Tschernobyl in Corona-Zeiten

Die von der Atomkraft ausgehende Gefahr sollte auch in der vom Corona-Virus dominierten Zeit nicht vergessen werden. Zwar sind Mahnwachen, Demonstrationen oder Aktionen mit vielen Menschen zurzeit nicht möglich, aber es gibt andere kreative Möglichkeiten, um an Tschernobyl zu erinnern und für einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomkraft einzutreten. Hier einige leicht zu realisierende Ideen:

  • Ein*e einsame Mahner*in geht mit einem Pappschild durch die Stadt oder steht auf dem Marktplatz. Das Schild zeigt nur den Schriftzug „TSCHERNOBYL“. (Vorlage: Schriftzug)
  • Der Kreide-Text „TSCHERNOBYL 1986“ auf dem Pflaster erfüllt den gleichen Zweck.
  • Das Stencil „Atom-Schrei“ ist schnell angefertigt und mit Kreide auf die Straße gezeichnet. (Vorlage: Stencil Atom-Schrei)
  • Kleine „Erinnerungsbilder“ im Format A6 auf einen Schaschlik-Spieß kleben und in Pflanzkübel, Baumscheiben oder an Parkwege stecken. (Vorlage: Erinnerungsbildchen)

Alle Vorlagen lassen sich leicht auf A4 ausdrucken und für eine kleine „Street-Art-Aktion“ beim Stadtbummel nutzen.

WIR BAUEN EINEN WINDPARK AM TAUNUS

Ein Gesellschaftsspiel von Querstellen-Friedberg für beliebig viele Spieler*innen.

Wir nehmen die Dinge selbst in die Hand. Wir Bürger*innen aus Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim wollen endlich sauberen Windstrom vom Winterstein und damit unseren Beitrag zur Rettung des Klimas leisten. Deshalb errichten wir einen Bürgerwindpark auf dem Taunuskamm.
Leider bekommen wir es mit skrupellosen Windkraftgegner*innen zu tun. Auch wenn ihnen überzeugende Argumente fehlen, wollen sie trotzdem den Windpark mit allen Mitteln verhindern. Wer wird gewinnen? Es wird nicht einfach für uns, aber mit Geschick, guter Kooperation und etwas Glück packen wir es!

Spielplan Windpark am Taunus, April 2020

Spielplan sowie Anleitung mit Zubehör lassen sich ganz einfach ausdrucken und schon kann es losgehen. Das Spiel garantiert Jung und Alt, Klein und Groß spannende Unterhaltung. Probieren Sie es gleich aus.

Übersicht Atomkraftwerke in Deutschland

Atomkraftwerke in Deutschland, A3

Diese Aufstellung gibt eine Übersicht über die in Betrieb befindlichen oder seit 2011 (Fukushima-Jahr) abgeschalteten Atomkraftwerke in Deutschland.
Im Jahr 2011 (Atomausstiegsbeschluss) wurden insgesamt 6 ältere AKW stillgelegt. In den folgenden 8 Jahren wurden lediglich die Krafwerke Grafenrheinfeld (2015), Gundremmingen B (2017) und Philippsburg 2 (2019) abgeschaltet. Aktuell sind daher noch immer 6 Atomkraftwerke in Betrieb.

Hier unsere Übersicht über die Atomkraftwerke im Format A3 als JPG-Bild und als PDF-Datei.

 

Anti-Atom-Ampel endlich auf Grün schalten

Anti-Atom-Ampel von Querstellen-FriedbergKeine Neuauflage der Atomkraft unter dem Vorwand des Klimaschutzes!

In neun Jahren seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima, d.h. in den Jahren 2012-2020, wurden lediglich drei Atomkraftwerke abgeschaltet.

In den zwei darauffolgenden Jahren 2021 und 2022, d.h. unmittelbar nach der nächsten Bundestagswahl, müssen noch sechs Atomkraftwerke abgeschaltet werden! Schon jetzt mehren sich die Versuche, unter dem Vorwand des  angeblichen Klimaschutzes, die Atomkraft wieder neu zu beleben.

Welche Interessen dahinter stecken, ist ganz offensichtlich. Fallen wir nicht auf Scheinargumente herein. Es darf keine erneute Laufzeitverlängerung geben.

Schalten wir die Anti-Atom-Ampel endlich auf Grün! 100% erneuerbare Energien! Sofort!

Die Anti-Atom-Ampel ist bei Querstellen-Friedberg als Postkarte im Format 10 x 21 cm erhältlich. Sie ist auf Folie gedruckt und kann als Aufkleber verwendet werden.

8 Solidaritätsposter für Hambi bleibt und Ende Gelände

Poster 1, Baumhäuser Hambi, September 2018, A3 hoch
Poster 2, Baumhäuser Hambi, September 2018, A3 quer

Insgesamt liegen jetzt acht Solidaritätsposter vor.
Zu den ersten beiden Postern für den Hambacher Wald, auf dem die bei der Räumung 2018 zerstörten Baumhäuser abgebildet werden, sind weitere sechs Poster hinzugekommen.

Poster 3, Baumhäuser Hambi, Februar 2019, hoch, A3
Poster 4, Baumhäuser Hambi, Februar 2019, quer, A3

Zwei Poster mit neu entstandenen Baumhäusern vom Februar 2019 und zwei vom Mai 2019. Außerdem gibt es noch ein Poster des Wiesencamps vom September 2018 sowie ein Poster von Ende-Gelände-Aktionen aus den Jahren 2015-17.

Poster 5, Baumhäuser Hambi, Mai 2019 hoch, A3
Poster 6, Baumhäuser Hambi, Mai 2019, quer, A3

Sowohl Fotos als auch Layout stammen von Tim Wagner, der die Poster zum Herunterladen im Format A3 zur Verfügung stellt. Als gedruckte Poster im Format A2 sind sie gegen Spende für die Gruppen im Hambacher Wald, bei Aktionen vor Ort oder auch über querstellen-friedberg[at]t-online.de zu erhalten.

Poster 7, Wiesencamp, September 2018, A3 quer
Poster 8, Ende Gelände, 2015-2017, A3 quer

Atomkraft ist der Schlüssel zu Atomwaffen

Zivile und militärische Nutzung der Atomenergie lassen sich nicht trennen.
Die militärische Nutzung der Atomenergie ist auf die zivile angewiesen. Beide sind auf vielfältige Weise voneinander abhängig. Die zivile Atomkraft liefert Schlüsseltechnologien und Schlüsselrohstoffe für den Bau von Atomwaffen. Aus diesem Grund kann man auch von einem atomaren Netz sprechen:
Das nukleare Netz, Info von QuerstellenDie nukleare Kette beginnt mit dem Uranbergbau, der für die zivile wie die militärische Technologie das Rohmaterial liefert.
Urananreicherungsanlagen werden sowohl für niedrig angereicherte AKW-Brennstäbe als auch für den hoch angereicherten Bombenrohstoff benötigt. Die Urananreicherung erfolgt mittels Zentrifugen, wie z.B. in Gronau (NRW). Zivile Zentrifugen können daher auch für die Atomwaffenproduktion umfunktioniert werden. Die zivile Nutzung der Atomenergie ermöglicht somit Staaten, auch relativ leicht Atomwaffen herzustellen.
Das hochgiftige Bomben-Plutonium ist quasi ein Abfallprodukt von Atomkraftwerken und wird in Wiederaufarbeitungsanlagen aus abgebrannten Brennelementen herausgelöst. Dies ist die eigentliche Aufgabe von Wiederaufarbeitungsanlagen. Sie sollten daher eher Plutoniumfabriken genannt werden.
Relativ geringe Mengen radioaktiven Materials, z.B. aus einem Atomkraftwerk, reichen übrigens für den Bau sog. schmutziger Bomben, die bei ihrer Explosion die Umgebung radioaktiv kontaminieren. Sie sind leicht herzustellen und daher z.B. auch für Terroranschläge prädestiniert.
Aufgrund der engen Abhängigkeit von militärischer und ziviler Atomenergienutzung ist es auch kein Zufall, dass Atomstaaten – wie z.B. Frankreich – auch bei der Energiegewinnung auf die Atomkraft setzen.
Allerdings geht es heute vermutlich weniger um das benötigte spaltbare Material – davon ist offensichtlich genug vorhanden – sondern mehr um das technische Know-how. Um Atomwaffen bauen und bereithalten zu können, benötigt man eine komplexe Infrastruktur aus Forschung, Ausbildung und Experten, die ohne die zivile Atomnutzung nicht in ausreichender Zahl und zu akzeptablen Kosten vorhanden wären. Das Militär ist auf den gleichen Expertenpool wie die Atomwirtschaft angewiesen. Die zivile Atomenergie ist somit eine versteckte Querfinanzierung für die militärische Nutzung.

Pädagogisch wertvolle Spiele

Inhalt unseres Spiels von 2017:
Demonstrant*innen verschiedenen Alters, ein Fronttransparen, eine Anti-Atom-Fahne, diverse Plakate (jederzeit nach Bedarf auswechselbar), ein Megafon zur Verbreitung politischer Parolen und natürlich Fässer mit radioaktivem Inhalt. Beigefügt ist eine ausführliche Anleitung zur Durchführung von gewaltfreien Demonstrationen und Mahnwachen.

Das Spiel des Jahres 2018:
Es ist speziell entwickelt für den Kampf gegen den Braunkohletagebau und für den Schutz unseres Klimas. Im Rheinland und in der Lausitz erfreut sich das Set besonderer Beliebtheit. Es enthält 45 Quersteller*innen für viele Aktionen in den Braunkohlerevieren. Durch spezielle Tipps zum zivilen Ungehorsam ist dieses Set besonders für fortgeschrittene Aktivist*innen geeignet.
Spielerisch entwickeln sich Ihre Kinder zu aktiven Demokrat*innen, die selbstbewusst für Mensch und Umwelt eintreten und aktiv der Atom- und Kohlelobby die Stirn bieten. Die beiden Demo-Sets sollten möglichst durch zahlreiche weitere Aktivist*innen ergänzt werden.
Hinweis: Leider sind die beiden Spiele noch nicht im Fachhandel erhältlich.