Datenschutzerklärung von Querstellen

Datenschutzerklärung von Querstellen-Friedberg zur Erhebung und Nutzung personenbezogener Daten:

1. Zum Selbstverständnis von Querstellen und zum Umgang mit Daten.
Querstellen-Friedberg ist eine Interessengemeinschaft von Menschen, die sich für den Atom- und Kohleausstieg, für erneuerbare Energien und den Klimaschutz engagieren.
Der Schutz Ihrer persönlichen Daten war uns bereits vor Inkraftsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 wichtig.
Sie können ohne Preisgabe von persönlichen Daten unsere Website besuchen oder sich an unseren Aktivitäten beteiligen. Auch wenn Sie über E-Mail mit uns Kontakt aufnehmen, wird Ihre E-Mail-Adresse lediglich zur Beantwortung Ihres Schreibens verwendet und nicht dauerhaft gespeichert.

2. Aufnahme in unseren Infoverteiler.
Wer in den E-Mail-Verteiler von Querstellen aufgenommen werden möchte, um Informationen von Querstellen-Friedberg zu erhalten, muss dies schriftlich erklären:
Dies kann entweder bei Aktivitäten von Querstellen auf unserem Vordruck „Bitte um Aufnahme in den E-Mail-Verteiler von Querstellen-Friedberg“ oder auch per E-Mail erfolgen. Dazu sind lediglich die Angabe von Vor- und Nachname und E-Mail-Adresse erforderlich. Angaben über Adresse oder Telefon sind freiwillig und erleichtern gegebenenfalls die Kommunikation.
Ihre Daten werden lediglich verwendet, um Sie gelegentlich per E-Mail über Aktivitäten von Querstellen zu informieren oder evtl. zu Veranstaltungen mit unseren Themenschwerpunkten einzuladen. Wir gehen mit dem Versenden von E-Mails sehr zurückhaltend um und verschicken keine regelmäßigen Newsletter. Jede*r ist eingeladen, sich aus eigenem Antrieb auf unserer Website zu informieren.
Wer schon früher um Aufnahme in unseren E-Mail-Verteiler gebeten hat, erhält auch zukünftig Informationen von Querstellen. Wer aus dem Infoverteiler gelöscht werden möchte, kann uns dies formlos per E-Mail mitteilen, woraufhin die gespeicherten Daten gelöscht werden.

3. Weitergabe und Schutz Ihrer Daten.
Wir haben technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten getroffen. Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich zu den unter 1. und  2. genannten Zwecken genutzt. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergeben und niemand Unbefugtes hat Zugriff auf sie.

4. Auskunft über personenbezogene Daten, deren Änderung oder Löschung.
Unter querstellen-friedberg[at]t-online.de erhalten Sie Auskunft über die gespeicherten Daten. Hier können Sie auch eine Änderung oder Löschung veranlassen.

Querstellen bedankt sich für Ihr Vertrauen.
Friedberg, Dezember 2018

Back again!

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,
nach 7 Jahren war unsere Website technisch veraltet und wurde deshalb auf einer aktuellen Plattform neu erstellt. Ältere Inhalte wollen wir schrittweise einfügen, damit die Website als ARCHIV unserer Aktivitäten erhalten bleibt. Die vollständige Umstellung wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen, weshalb wir um etwas Geduld bitten.
Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Website moderat zu aktualisieren. So haben wir unser Logo, das sich ohnehin im Laufe der Jahre schon verändert hatte, etwas angepasst und das Seitenlayout vereinfacht. Wir hoffen, dass Sie mit der neuen Gestaltung zufrieden sind. Unter der Kategorie AKTIONEN finden Sie alle jüngeren Aktivitäten und Berichte des Friedberger Aktionsbündnisses. Sowohl auf der START-Seite als auch unter TERMINE wollen wir in Zukunft verstärkt auf Aktionen anderer Gruppen aufmerksam machen und zu ihnen verlinken, damit Sie unsere Website als ständige Informationsquelle nutzen können. Wir wünschen weiterhin viel Spaß mit unserer BILDER-Galerie, die sich endlich wieder mit neuen Fotoreihen bestücken lässt. Außerdem haben wir die Kategorie GAST-BEITRÄGE eingeführt, um längere Beiträge zum Thema Energiewende – auch von Gästen – aufnehmen zu können. Selbstverständlich behalten wir uns eine Auswahl der Beiträge vor, denn auch sie sollen sich mit unseren wesentlichen Zielen decken, d. h. sich gegen Atom- und Kohleenergie querstellen, für den Klimaschutz und die Abkehr von der fossilen Energiewirtschaft eintreten und sich für den raschen Umstieg auf erneuerbare Energien einsetzen. Wer diese Grundüberzeugungen teilt, ist herzlich eingeladen, mit zur Diskussion beizutragen. Unter der Kategorie ÜBER UNS können Sie sich über unser Selbstverständnis und die Entstehung des Aktionsbündnisses informieren und unter MATERIAL stellen wir Informationen zum Downloaden für Sie bereit.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden unserer neuen Website!

Ergänzung zum Selbstverständnis

Liebe Leser*innen,
wesentliche Grundüberzeugungen unseres Aktionsbündnisses finden sich knapp und treffend in einem aktuellen Buch von Claudia Kemfert zusammengefasst, weshalb wir uns erlauben daraus einen Abschnitt zu zitieren. Claudia Kemfert ist eine renommierte Energie-, Klima- und Verkehrsexpertin, Beraterin in vielen umweltpolitischen Organisationen, hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW Berlin) und ist Mitglied im Präsidium des Club of Rome.
Der Textauszug stammt aus ihrem Buch „Das fossile Imperium schlägt zurück“, das 2017 im Murmann-Verlag veröffentlicht wurde. Wir empfehlen Ihnen dringend die Lektüre dieses Buches, denn es leistet einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Stand der Energiewende:

„Die Energiewende ist unausweichlich. Das Ende des fossilen Zeitalters und die Dekarbonisierung der Wirtschaft sind nicht mehr aufzuhalten. Genauso wenig wie wir unsere Wohnungen privat noch mit Kohleöfen heizen werden, wird man in einigen Jahrzehnten noch Strom in Kohlekraftwerken erzeugen. Die Kosten für die erneuerbaren Energien werden weiter sinken, die wirtschaftlichen Chancen sind enorm. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.
Die alles entscheidende Frage jedoch ist: Wie lange brauchen wir noch, um aus dieser Erkenntnis die Konsequenz zu ziehen und entschlossen zu handeln? Wie lange lassen wir uns auf dem Weg in eine andere Energiezukunft noch von der fossilen Industrie aufhalten? Wie lange hören wir uns die rückwärtsgewandten Argumente der alten Energiewelt noch an? Wie lange noch nehmen wir bei unserer Zukunftsplanung Rücksicht auf die ökonomischen Interessen der Konzerne von gestern? Wie viele Verzögerungen nehmen wir bei der Umstellung unserer Energieversorgung auf erneuerbare Energien in Kauf?
Je länger wir an der alten Energiewelt festhalten, desto teurer wird uns das zu stehen kommen. Denn genau wie jeder Tag, den wir mit der Umsetzung der Energiewende zögern, Gewinne in die Kassen der fossilen Industrie spült, wird uns jeder Tag, den wir ungenutzt verstreichen lassen, ein Vermögen kosten. Je länger wir warten, desto teurer kommt uns die Nutzung der dreckigen fossilen und der riskanten atomaren Energie zu stehen.
Wer seine Energiepolitik an den Interessen der fossilen Industrie ausrichtet und diese über die internationalen Klimaschutzziele stellt, nimmt mehr als kostspielige Umweltschäden und wirtschaftliche Schäden in Kauf. Denn wir steuern damit auch auf globalpolitischen Unfrieden zu. Unsere bisherige Energieversorgung und der energieintensive Lebensstil der Industrieländer gefährdet das ohnehin labile globale Gleichgewicht in vielerlei Hinsicht.“

Vgl. Claudia Kemfert: Das fossile Imperium schlägt zurück, Murmann Verlag, 2017, S. 123/124.

Unser Selbstverständnis

Liebe BesucherInnen unserer Homepage!
Das Friedberger Aktionsbündnis – Wir stellen uns quer wurde Ende 2010 als Reaktion auf die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke gegründet. Auch in Friedberg und der Wetterau wollten wir gegen die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung protestieren und uns den zahlreichen Anti-Atom-Gruppen in der Bundesrepublik anschließen. Unsere ersten Aktionen richteten sich im Dezember 2010 und Februar 2011 gegen die Castor-Transporte nach Lubmin und traten für den sofortigen Atomausstieg ein. Neben diesen lokalen Aktionen in Friedberg und Bad Nauheim mobilisierten wir auch für die bundesweite Großdemonstration in Stuttgart, um gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung die Bundesregierung zu zwingen, den Beschluss zur Laufzeitverlängerung zurückzunehmen und die Atomkraftwerke abzuschalten. (Vgl. Berichte und Fotos.) Es bedurfte bedauerlicherweise der Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima, damit die Bundesregierung endlich ihren eklatanten Fehler erkannte und nicht zuletzt aus Furcht vor dem Machtverlust in letzter Minute eine Kehrtwende vollzog. Das Friedberger Aktionsbündnis begrüßt das sofortige Abschalten der ältesten Reaktoren, ist sich aber gleichzeitig darüber bewusst, dass der Ausstiegsbeschluss eine „Mogelpackung“ ist, denn viele Atomkraftwerke sollen jetzt sogar noch länger laufen als schon von der rot-grünen Bundesregierung beschlossen worden war. Laufzeiten bis 2022 und die weitere Produktion von geschätzten 2,5 Millionen kg hochradioaktivem Atommüll stellen ein unverantwortliches Risiko dar und können von uns nicht akzeptiert werden.
Wir setzen unsere Aktivitäten aber auch deshalb fort, weil bis zum Abschalttermin des letzten Atomkraftwerks sicher noch mit einigen Versuchen zu rechnen ist, den Ausstiegsbeschluss ein weiteres Mal rückgängig zu machen. Wir wollen auch zukünftigen Regierungen jegliche Lust auf solche Versuche nehmen.
Allerdings will sich das Friedberger Aktionsbündnis nicht damit begnügen, lediglich den sofortigen Atomausstieg zu fordern, sondern wir wollen uns in Zukunft auch verstärkt für eine beschleunigte Energiewende vor Ort einsetzen. Wir treten dafür ein, die Energieversorgung in der Wetterau schnellstmöglich und vollständig auf erneuerbare Energie umzustellen.
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich für dieses Ziel engagieren und sich an unseren Aktionen beteiligen würden. Das Friedberger Aktionsbündnis lädt Sie herzlich dazu ein.

Für das Friedberger Aktionsbündnis
Christa Knoke-Wilhelm
Hans-Dieter Wagner

Wer wir sind

Im Friedberger Aktionsbündnis haben sich die unterschiedlichsten Menschen zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die aktuelle Atompolitik zu protestieren.
Das Friedberger Aktionsbündnis ist überparteilich, denn wir wollen auch politisch nicht organisierten Menschen eine Möglichkeit bieten, sich gemeinsam mit anderen zu artikulieren. Alle DemokratInnen, die unseren Aktionskonsens unterstützen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Wir sind offen für Menschen aller politischen Gruppierungen. Eine Unterstützung von Parteien und anderen Organisationen mit gleichen oder ähnlichen Zielen ist willkommen, solange dadurch die Überparteilichkeit nicht gefährdet wird.
Ausdrücklich unerwünscht ist jedoch die Mitarbeit von Rechtsextremen.

Unser Aktionskonsens

Aus Verantwortung für uns selbst und zukünftige Generationen lehnt das Friedberger Aktionsbündnis die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ab. Es setzt sich für einen sofortigen Atomausstieg und einen Wechsel zur regenerativen Energiegewinnung ein. Wir wollen die Anti-Atomkraft-Bewegung auch in unserer Region stärken und mit vielfältigen Protestformen für eine Änderung der gegenwärtigen Atom- und Energiepolitik eintreten.
Angesichts der Dreistigkeit der derzeitigen Bundesregierung sind wir auch zu Aktionen zivilen Ungehorsams bereit, um die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zum Überdenken ihrer Positionen zu ermuntern. Alle von uns ausgehenden Aktionen werden gewaltfrei sein, denn wir streiten für eine sichere, friedliche, demokratische und lebenswerte Zukunft. Dieses Ziel bestimmt auch unser Handeln. Niemand soll durch uns in Gefahr geraten oder verletzt werden. Jeder Einzelne entscheidet selbstverantwortlich, an welchen Aktionsformen er sich beteiligt. Unser Protest soll bunt, vielfältig und fröhlich sein. Mit Fantasie und Kreativität, aber auch mit Nachdruck und Entschlossenheit werden wir uns zu Wort melden. Alle Personen oder Gruppen, die diesen Aktionskonsens akzeptieren, sind herzlich willkommen.
(Friedberg/Hessen, 12.01.2011)