Anti-Atom-Ampel endlich auf Grün schalten

Anti-Atom-Ampel von Querstellen-FriedbergKeine Neuauflage der Atomkraft unter dem Vorwand des Klimaschutzes!

In neun Jahren seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima, d.h. in den Jahren 2012-2020, wurden lediglich drei Atomkraftwerke abgeschaltet. (Vorausgesetzt Philippsburg 2 geht tatsächlich Ende 2019 planmäßig vom Netz.)

In den zwei darauffolgenden Jahren 2021 und 2022, d.h. unmittelbar nach der nächsten Bundestagswahl, müssen noch sechs Atomkraftwerke abgeschaltet werden! Schon jetzt mehren sich die Versuche, unter dem Vorwand des  angeblichen Klimaschutzes, die Atomkraft wieder neu zu beleben.

Welche Interessen dahinter stecken, ist ganz offensichtlich. Fallen wir nicht auf Scheinargumente herein. Es darf keine erneute Laufzeitverlängerung geben.

Schalten wir die Anti-Atom-Ampel endlich auf Grün! 100% erneuerbare Energien! Sofort!

Die Anti-Atom-Ampel ist bei Querstellen-Friedberg als Postkarte im Format 10 x 21 cm erhältlich. Sie ist auf Folie gedruckt und kann als Aufkleber verwendet werden.

8 Solidaritätsposter für Hambi bleibt und Ende Gelände

Poster 1, Baumhäuser Hambi, September 2018, A3 hoch
Poster 2, Baumhäuser Hambi, September 2018, A3 quer

Insgesamt liegen jetzt acht Solidaritätsposter vor.
Zu den ersten beiden Postern für den Hambacher Wald, auf dem die bei der Räumung 2018 zerstörten Baumhäuser abgebildet werden, sind weitere sechs Poster hinzugekommen.

Poster 3, Baumhäuser Hambi, Februar 2019, hoch, A3
Poster 4, Baumhäuser Hambi, Februar 2019, quer, A3

Zwei Poster mit neu entstandenen Baumhäusern vom Februar 2019 und zwei vom Mai 2019. Außerdem gibt es noch ein Poster des Wiesencamps vom September 2018 sowie ein Poster von Ende-Gelände-Aktionen aus den Jahren 2015-17.

Poster 5, Baumhäuser Hambi, Mai 2019 hoch, A3
Poster 6, Baumhäuser Hambi, Mai 2019, quer, A3

Sowohl Fotos als auch Layout stammen von Tim Wagner, der die Poster zum Herunterladen im Format A3 zur Verfügung stellt. Als gedruckte Poster im Format A2 sind sie gegen Spende für die Gruppen im Hambacher Wald, bei Aktionen vor Ort oder auch über querstellen-friedberg[at]t-online.de zu erhalten.

Poster 7, Wiesencamp, September 2018, A3 quer
Poster 8, Ende Gelände, 2015-2017, A3 quer

Atomkraft ist der Schlüssel zu Atomwaffen

Zivile und militärische Nutzung der Atomenergie lassen sich nicht trennen.
Die militärische Nutzung der Atomenergie ist auf die zivile angewiesen. Beide sind auf vielfältige Weise voneinander abhängig. Die zivile Atomkraft liefert Schlüsseltechnologien und Schlüsselrohstoffe für den Bau von Atomwaffen. Aus diesem Grund kann man auch von einem atomaren Netz sprechen:
Das nukleare Netz, Info von QuerstellenDie nukleare Kette beginnt mit dem Uranbergbau, der für die zivile wie die militärische Technologie das Rohmaterial liefert.
Urananreicherungsanlagen werden sowohl für niedrig angereicherte AKW-Brennstäbe als auch für den hoch angereicherten Bombenrohstoff benötigt. Die Urananreicherung erfolgt mittels Zentrifugen, wie z.B. in Gronau (NRW). Zivile Zentrifugen können daher auch für die Atomwaffenproduktion umfunktioniert werden. Die zivile Nutzung der Atomenergie ermöglicht somit Staaten, auch relativ leicht Atomwaffen herzustellen.
Das hochgiftige Bomben-Plutonium ist quasi ein Abfallprodukt von Atomkraftwerken und wird in Wiederaufarbeitungsanlagen aus abgebrannten Brennelementen herausgelöst. Dies ist die eigentliche Aufgabe von Wiederaufarbeitungsanlagen. Sie sollten daher eher Plutoniumfabriken genannt werden.
Relativ geringe Mengen radioaktiven Materials, z.B. aus einem Atomkraftwerk, reichen übrigens für den Bau sog. schmutziger Bomben, die bei ihrer Explosion die Umgebung radioaktiv kontaminieren. Sie sind leicht herzustellen und daher z.B. auch für Terroranschläge prädestiniert.
Aufgrund der engen Abhängigkeit von militärischer und ziviler Atomenergienutzung ist es auch kein Zufall, dass Atomstaaten – wie z.B. Frankreich – auch bei der Energiegewinnung auf die Atomkraft setzen.
Allerdings geht es heute vermutlich weniger um das benötigte spaltbare Material – davon ist offensichtlich genug vorhanden – sondern mehr um das technische Know-how. Um Atomwaffen bauen und bereithalten zu können, benötigt man eine komplexe Infrastruktur aus Forschung, Ausbildung und Experten, die ohne die zivile Atomnutzung nicht in ausreichender Zahl und zu akzeptablen Kosten vorhanden wären. Das Militär ist auf den gleichen Expertenpool wie die Atomwirtschaft angewiesen. Die zivile Atomenergie ist somit eine versteckte Querfinanzierung für die militärische Nutzung.

Pädagogisch wertvolle Spiele

Inhalt unseres Spiels von 2017:
Demonstrant*innen verschiedenen Alters, ein Fronttransparen, eine Anti-Atom-Fahne, diverse Plakate (jederzeit nach Bedarf auswechselbar), ein Megafon zur Verbreitung politischer Parolen und natürlich Fässer mit radioaktivem Inhalt. Beigefügt ist eine ausführliche Anleitung zur Durchführung von gewaltfreien Demonstrationen und Mahnwachen.

Das Spiel des Jahres 2018:
Es ist speziell entwickelt für den Kampf gegen den Braunkohletagebau und für den Schutz unseres Klimas. Im Rheinland und in der Lausitz erfreut sich das Set besonderer Beliebtheit. Es enthält 45 Quersteller*innen für viele Aktionen in den Braunkohlerevieren. Durch spezielle Tipps zum zivilen Ungehorsam ist dieses Set besonders für fortgeschrittene Aktivist*innen geeignet.
Spielerisch entwickeln sich Ihre Kinder zu aktiven Demokrat*innen, die selbstbewusst für Mensch und Umwelt eintreten und aktiv der Atom- und Kohlelobby die Stirn bieten. Die beiden Demo-Sets sollten möglichst durch zahlreiche weitere Aktivist*innen ergänzt werden.
Hinweis: Leider sind die beiden Spiele noch nicht im Fachhandel erhältlich.

Übersicht Atomkraftwerke in Deutschland

Diese Aufstellung gibt eine Übersicht über die in Betrieb befindlichen oder seit 2011 (Fukushima-Jahr) abgeschalteten Atomkraftwerke in Deutschland.
2011 (Atomausstiegsbeschluss) wurden insgesamt 6 AKW stillgelegt. Danach wurden lediglich die Krafwerke Grafenrheinfeld (2015) und Gundremmingen B (2017) abgeschaltet. Aktuell befinden sich noch 7 Atomkraftwerke in Betrieb.

Hier unsere Übersicht über die Atomkraftwerke im Format A3 als JPG-Bild und als PDF-Datei.